Mercedes Spannagel
Cleo ist Ingenieurin in der Automobilindustrie – eine Männerdomäne mitten im Umbruch der deutschen Wirtschaft. Ihr Team soll ein neues Elektromodell entwickeln, motiviert wird die Truppe aber vor allem vom Speiseplan der Kantine. Cleo hält nichts von Konventionen, Wochenendarbeit oder der Idee, als Frau in der Technik irgendetwas repräsentieren zu müssen – bis eine Konkurrenz mit ihrem Kollegen Martin zu einer beidseitigen Obsession wird und plötzlich mehr auf dem Spiel steht als nur der nächste Karriereschritt.
Presse & Veröffentlichungen
Als sich Österreichs rechtskonservative Bundespräsidentin ihren neunten Windhund zulegt, holt ihre Tochter Luise einen Mops ins Palais und nennt ihn Marx. Die Jagdwaffen ihrer Mutter wirft sie in den Pool, das Teezimmer tapeziert sie mit Berichten über Menschenrechtsverletzungen, und als ein Burschenschafter ihr stolz seine Schmiss-Narbe präsentiert, kontert sie nur mit einem Schlagwort gegen die Mensur. Mit ihren Freunden zieht Luise durch Wien und plant, per Kunstaktion am Opernball die Regierung zu stürzen — es läuft nicht ganz wie gedacht.
Das Buch ist eine Mischung aus Ungeist und Zeitgeist.Der Standard
Das Buch erinnert mich an den französischen Nouveau Roman, den konnte ich auch nie lesen.Meine Oma
Geboren 1995 in Wien. Anschließend: Heidelberg, Salzburg, Wien, Berlin. Diplomingenieurin im Maschinenbau (TU Wien, 2022). Schreibwerkstätten der Literaturwerkstatt Graz, der Schreibenden Schüler e.V. Berlin und der Edition Exil Wien. Stipendiatin des Literaturlabors Wolfenbüttel 2015. Hausgast am LCB im Herbst 2022.
Preise
- Rauriser Förderungspreis, 2017
- 1. Platz FM4-Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerb, 2018
- Literaturpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich, 2021
Stipendien
- Startstipendium des BKA
- Salzburger Jahresstipendium
- Arbeitsstipendium der Stadt Wien
- Freundeskreis Stipendium, Stiftung Preußische Seehandlung, 2026
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften
- Bella triste
- Jenny
- Salz
- kolik
- Lichtungen